




Der Weg startet mitten im Wildnispark Sihlwald und führt tief in die ursprüngliche Waldwildnis hinein. Auf dem Aufstieg zum Albispass öffnet sich der Wald, und man wandert ein gutes Stück weit oben auf der Albiskette entlang. Diese Höhenroute bietet immer wieder weite Ausblicke auf die umliegende Bergkette, vor allem von ganz oben auf dem Hochwacht-Turm bevor es wieder bergab durch dichte Wälder und sanfte Hügel bis zum Tierpark Langenberg geht. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher, um einheimische Wildtiere in ihrer naturnahen Umgebung zu beobachten. Anschliessend führt der letzte Abschnitt gemütlich talwärts durch das Sihltal, bis man schliesslich den Bahnhof Sihlau erreicht.
Ab Sihlau wandert man auf dem Sihl-Erlebnisweg mitten durch die dynamische Auenlandschaft des einzigen Wildflusses, der frei durch eine Schweizer Grossstadt fliesst. Die Route begleitet das plätschernde Wasser bis nach Leimbach, wo man über den Entlisberg aus dem Tal hinaufsteigt und plötzlich der glitzernde Zürichsee vor einem liegt. Dem malerischen Seeuferweg folgend, gelangt man schliesslich zur Voliere Zürich. Die Tramhaltestelle Rentenanstalt liegt nur wenige Schritte entfernt und markiert das Ende dieses abwechslungsreichen Abschnitts.
Von der Voliere, beziehungsweise der Haltestelle Rentenanstalt, aus schlängelt sich der Weg entlang des historischen Schanzengrabens, einer grünen Oase mitten in der Stadt. Ein kurzer Abstecher in den Alten Botanischen Garten lohnt sich hier besonders, um zwischen alten Gewächshäusern seltene Pflanzen zu entdecken. Von dort führt die Route direkt ins pulsierende Zentrum, bis man schliesslich am Zürcher Hauptbahnhof ankommt.
Vom Hauptbahnhof folgt man der Limmat flussabwärts tief ins grüne Limmattal hinein. Die Route führt vorbei an den historischen Badeplätzen Oberer und Unterer Letten, bevor man die wilde Werdinsel betritt – ein naturbelassenes Paradies mitten im Strom. Weiter geht es durch die geschützten Limmatauen mit ihren alten Auwäldern und Kiesbänken, wo sich oft seltene Vögel beobachten lassen.
Anschliessend steigt man über den bewaldeten Sonnenberg hinauf, der als grüne Lunge zwischen Limmat- und Glatttal thront und weite Ausblicke über die Stadt bis zu den Alpen bietet. Auf der anderen Seite senkt sich der Weg sanft durch Felder und kleine Waldstücke Richtung Regensdorf, bis man schliesslich den Bahnhof erreicht.
Der Weg von Regensdorf führt zunächst durch siedlungsnahe Gebiete, doch sobald man das Katzensee-Gebiet erreicht, taucht man unvermittelt in eine völlig andere Welt ein. Plötzlich steht man mitten in einer urtümlichen Moorlandschaft mit zwei malerischen Kleinseen, umgeben von Riedwiesen und stillen Moorwäldern. Hier lohnt es sich, dem Alltag zu entfliehen und auf den markierten Pfaden die einzigartige Natur zu geniessen, bevor die Route weiter durch die ländliche Umgebung bis zum Bahnhof Rümlang führt.
Ab dem Bahnhof Rümlang führt der Weg zuerst über die markante rote Brücke und bewegt sich dann langsam in das weitläufige Gebiet der Glattaltläufe hinein. Immer wieder öffnen sich hier überraschende Einblicke in die faszinierende Welt der startenden und landenden Flugzeuge. Besonders für Kinder wird dieser Abschnitt zum Erlebnis, da hier unser Hörpfad genau dieser Route folgt und spannende Geschichten erzählt. Nicht weit entfernt liegt bereits die Bushaltestelle, von der aus man entweder die Heimreise antritt oder sich auf den nächsten Abschnitt der Wanderung begibt.
Von Oberglatt folgt man der schlängelnden Glatt bis nach Niederglatt. Danach führt der Weg über offene Felder Richtung Neerach. Zwar befindet sich hier eine Bushaltestelle für die Heimreise, doch ein Besuch im nahen BirdLife-Naturzentrum Neeracherried lohnt sich unbedingt, um die einzigartige Vogelwelt des Moorgebiets aus nächster Nähe zu erleben.
