




In der neuen grossen Sonderausstellung des BirdLife-Naturzentrums Neeracherried geht es um die Zugvögel: Wie schaffen sie die lange Reise – und was braucht es, damit sie wieder ins Brutgebiet zurückkehren? Mit einem weltweit einmaligen Zugvogel-Simulator, dem Orientierungs-Kino, einem grossen Vogelzugmodell und mehreren weiteren Ausstellungsstationen lässt es sich bestens in die Welt der Zugvögel eintauchen. Und natürlich kann das Leben der rastenden und ziehenden Zugvögel auch «live» aus den Beobachtungshütten des BirdLife-Naturzentrums verfolgt werden.
Das Naturzentrum Thurauen liegt am Rande des grössten Auengebietes des Schweizer Mittellandes im Zürcher Weinland bei Flaach. Es ist die Anlaufstelle für jegliche Informationen zum Auenschutzgebiet Thurauen, zur Renaturierung der Thur und zu verschiedenen Ausflugsmöglichkeiten im Gebiet. Die interaktive Ausstellung des Naturzentrums mit dem Erlebnispfad durch einen kleinen Auenwald informiert die Besuchenden über das Auenschutzgebiet und seine Bewohner und sensibilisiert für deren Schutz.
Der Eisvogel ist Hauptdarsteller der Sonderausstellung im Naturzentrum Thurauen und Botschafter für gesunde Gewässer. Der schillernde Auenbewohner kommt nur an klaren Gewässern mit lehmigen Steilwänden vor, wo er fischen und brüten kann. Die Eisvogelausstellung ist in die Dauerausstellung «Kosmos Auenlandschaft» integriert und thematisiert Balz, Brut, Nahrung, Federkleid und Mythen sowie Schutz und Gefährdung des Eisvogels. Ein besonderer Blickfang ist der nachgebaute Lebensraum. Die Besucher:innen können aber auch versuchen, wie ein Eisvogel zu fischen und bekommen in der Ausstellung ein paar Tipps, wie man ihn am besten beobachten kann. Wer Glück hat, kann im Aussenbereich an ruhigen Tagen sogar ein echtes Exemplar vorbeiflitzen sehen!
Das Naturzentrum Pfäffikersee liegt direkt am See und am Rande des einmaligen Natur- und Landschaftsschutzgebietes Pfäffikersee. Der See und die umliegenden Feuchtwiesen bieten Lebensraum für viele seltene und auch bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Im Naturzentrum lernen Sie die faszinierenden Bewohner kennen und können sich über die Entstehung des Schutzgebietes oder über Aktualitäten im Gebiet informieren.
In der Ausstellung können die verschiedenen Lebensräume und ihre Bewohner mit allen Sinnen entdeckt werden. Das interaktive Relief lädt dabei zum Verweilen ein. Fotoalben entführen Sie in vergangene Zeiten und ganz unterschiedliche Menschen erzählen, wie sie ihre Zeit am Pfäffikersee verbringen. Die Zentrumsumgebung ist sehr naturnah gestaltet. Viele Tiere und Pflanzen finden hier Lebensraum oder Unterschlupf. Testen Sie ihr Wissen über die Fragespiele auf den Infotafeln und erhalten Sie Tipps und Trick für Ihren eigenen Naturgarten.
Die Naturstation Silberweide ist das Besucherzentrum der Greifensee-Stiftung. Ein paar Gehminuten vom Seeufer entfernt, liegt sie am Rand des Schutzgebietes Richtung Mönchaltorf. Betritt man das Gelände, erwartet die Besucherinnen und Besucher eine weitläufige Anlage mit Feuerstelle, Naturspielplatz und zahlreichen Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen – ideal für einen ganzen Tag in der Natur. Im Bistro können kleine Imbisse und Grillwürste erworben werden.
Ein Erlebnispfad führt tiefer in die Anlage hinein. Verschiedene Stationen erläutern die unterschiedlichen Lebensräume am Greifensee, von der Trockenwiese bis zum Teich. Ein Fernrohr ermöglicht Einblicke in die Storchenhorste auf der grossen Silberweide, der Namensgeberin der Station. Für Vogelbeobachtungen steht ein Hide zur Verfügung, und ein Biberpfad führt direkt zu Biberspuren und einem Damm innerhalb des Areals.
Neu: Das Naturlabor „Pilze“ Als neueste Ergänzung öffnet das Naturlabor seine Türen, das sich dem faszinierenden Reich der Pilze widmet. An sechs interaktiven Stationen können grosse und kleine Besucher die verborgene Welt unter unseren Füssen entdecken: Vom riesigen Myzel-Geflecht im Boden bis zur Vielfalt von über 20 nachgewiesenen Pilzarten direkt auf dem Stationsgelände. Die Ausstellung lädt zum Riechen (wie duftet ein Marzipanschneckling?), Lauschen in der Hörkammer und Betrachten unter dem Mikroskop ein. Sie zeigt eindrücklich, warum Pilze für unsere Feucht- und Magerwiesen am Greifensee so wichtig sind und wie wir ihre bedrohte Vielfalt schützen können.
Das Besucherzentrum ist das Eingangstor zum Wildnispark Zürich Sihlwald. Der Park ist seit 2010 der erste vom Bund anerkannte Naturerlebnispark der Schweiz und von nationaler Bedeutung.
Der Wildnispark Zürich bietet in unmittelbarer Nähe zum urbanen Raum eine einmalige Kombination aus Waldwildnis und Flusslandschaft. Seit der Jahrtausendwende wird der Sihlwald nicht mehr bewirtschaftet und verwandelt sich seither langsam zurück in eine ursprüngliche Wildnis. Als Buchenmischwald repräsentiert er einen Waldtyp, wie er einst auf über 80 Prozent der Fläche Mitteleuropas verbreitet war.
Im Besucherzentrum Sihlwald erhalten Sie Informationen über das Schutzgebiet, Wanderideen und Einblicke in die wilden Prozesse des Waldes. Eine Ausstellung, ein Shop mit Büchern und Souvenirs sowie ein Wildnisspielplatz, Feuerstellen und eine Fischotteranlage machen den Ort zum idealen Startpunkt für einen Ausflug in die Natur.
Der Wildnispark Zürich Sihlwald lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen, zu beobachten und die Natur wieder in ihrem eigenen Rhythmus wahrzunehmen.